
06.05.2013, 14:48 Uhr | dapd
Österreichische Forscher haben die weltweite Gletscherschmelze als größte Ursache für den Anstieg der Meeresspiegel bezeichnet. Wissenschaftler der Universität Innsbruck teilten mit, dass Gletscherwasser zwischen 1902 und 2007 für einen Anstieg von elf auf rund 20 Zentimeter verantwortlich sei.
Bis zum Jahr 2100 dürfte die Gletscherschmelze einen weiteren Anstieg der Meeresspiegel von 22 Zentimetern verursachen, glauben die Forscher.
Weitere Faktoren für die Entwicklung sind demnach die Ausdehnung des Wassers aufgrund der Klimaerwärmung, das Schmelzen der Eisschilde auf den Polkappen und Veränderungen in Stauseen sowie unterseeischen Reservoirs.
Die Gletscherschmelze hatten die Wissenschaftler mit Modellrechnungen für jeden der weltweit etwa 300.000 Gletscher ermittelt und mithilfe tausender Messungen vor Ort überprüft.
Quelle: dapd
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