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"Athena" trifft Katastrophengebiete an US-Ostküste

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08.11.2012, 11:53 Uhr

"Athena" trifft Katastrophengebiete an US-Ostküste

Nur rund eine Woche nach dem verheerenden Wirbelsturm "Sandy" ist ein neues Unwetter über die US-Ostküste hinweggezogen: Wintersturm "Athena" bescherte besonders den sturmgeplagten Bundesstaaten New York und New Jersey in der Nacht zum Donnerstag eisige Kälte, Schnee und starke Windböen.

Von "Sandy" an Land gespült, von "Athena" zugeschneit: Eine Motoryacht liegt in Küstennähe auf Staten Island vor New York City. (Quelle: AP/dpa)

Von "Sandy" an Land gespült, von "Athena" zugeschneit: Eine Motoryacht liegt in Küstennähe auf Staten Island vor New York City. (Quelle: AP/dpa)

In einigen Gegenden fielen fast 20 Zentimeter Schnee, im New Yorker Central Park lagen acht Zentimeter. Aus tieferliegenden Gebieten wurden erneut leichte Überschwemmungen gemeldet. In tausenden Wohnungen, die nach "Sandy" gerade erst wieder ans Stromnetz angeschlossen waren, fiel der Strom erneut aus.

"Warte auf die Heuschreckenplage und die Pest"

Insgesamt waren fast eine Million Haushalte in der Region noch immer ohne Strom, während die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt sanken. Außerdem hatten die Behörden weiterhin Probleme, für Zehntausende von "Sandy" geschädigte Einwohner Notunterkünfte zu finden. "Als nächstes warte ich auf die Heuschreckenplage und die Pest", sagte der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie.

Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg sagte über den neuen Sturm: "Auch wenn er bei weitem nicht so stark wie 'Sandy' wird und wir unter normalen Umständen niemanden evakuieren würden - wegen der Umstände und als Vorsichtsmaßnahme gehen wir in einige kleinere Gegenden und fordern die Menschen auf, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben".

Der erste Schneefall des Herbstes in der Millionenmetropole New York hatte am späten Vormittag eingesetzt und dann bis in die Nacht nicht mehr aufgehört. Zahlreiche Menschen hatten sich bereits zuvor mit tragbaren Heizkörpern und Öfen eingedeckt. Einige tieferliegende Gegenden wurden evakuiert, Parks, Spielplätze und Baustellen vorübergehend geschlossen.

Westerwelles Airbus sturmsicher geparkt

Berichte über Verletzte oder größere Schäden gibt es bislang nicht. Jedoch mussten rund 1200 Flüge von und nach New York und New Jersey gestrichen werden.

Auch Außenminister Guido Westerwelle und die ihn begleitenden Journalisten, die allesamt gerade aus dem asiatischen Laos über den Nordpol nach New York gereist waren, mussten ihren Rückflug nach Berlin am Mittwochabend um 21 Stunden verschieben.

Während am Mittwochabend die Behörden in New York und New Jersey öffentliche Parks, Spielplätze und Strände sperrten, wurde Westerwelles Flugzeug, ein Airbus A340 der Luftwaffe, sturmsicher geparkt.

Hunderttausende seit über einer Woche ohne Strom

Für November ist ein Wintersturm wie "Athena" an der US-Ostküste nichts ungewöhnliches - allerdings trifft er diesmal auf eine Region, die von "Sandy" teils bereits schwer verwüstet wurde und noch lange nicht wieder zum Alltag zurückgekehrt ist. Hunderttausende leben besonders in New York und New Jersey seit mehr als einer Woche ohne Strom, Licht, Wasser und Heizung.

Sturm "Sandy" war vor rund einer Woche über die US-Ostküste hinweggefegt und hatte mindestens 110 Menschen in den Tod gerissen. Zuvor waren in der Karibik bereits 67 Menschen ums Leben gekommen, als "Sandy" dort tobte.

Quelle: dpa, dapd

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