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Mildes Schmuddelwetter breitet sich aus

22.02.2012, 08:46 Uhr | Meteomedia

Vom sonnigen Wetter der letzten Tage ist nicht mehr viel zu sehen (Quelle: dpa)

Vom sonnigen Wetter der letzten Tage ist nicht mehr viel zu sehen (Quelle: dpa)

Ein Tief verlagert sich von Südschweden ins Baltikum und die zugehörigen Tiefausläufer ziehen über Deutschland hinweg. Dahinter wird noch mildere Luft herangeführt, die sich bis morgen auch im Südosten durchsetzt.

Heute ist es meist dicht bewölkt oder trüb und zeitweise fällt etwas Regen oder Niesel. Im Süden besteht dabei zumindest vorübergehend Glatteisgefahr, im Osten Bayerns örtlich auch noch am Nachmittag und Abend. Südlich der Donau ist es am Vormittag meist noch trocken, allerdings verdichten sich die Wolken immer mehr und nachfolgend kommt auch hier der Regen an. An der Ostsee heitert es dagegen zeitweise auf. Im Nordwesten klingt der Regen in den Morgenstunden ab und es ist längere Zeit trocken, bevor am Abend die Regenwahrscheinlichkeit wieder ansteigt.

Bis zu 12 Grad

Im Süden startet der Tag mit Frost, während es im Norden schon zum Teil mit mehr als 6 Grad losgeht. Am Bayerischen Wald werden um 2 Grad erreicht, am Niederrhein um 12 Grad. Auch im Osten und Nordosten lässt der westliche Wind immer mehr nach, anfangs sind vor allem rund um Rügen noch Sturmböen möglich.

In der Nacht ist es meist trüb oder dicht bewölkt und vielfach regnet oder nieselt es zeitweise leicht. Im Osten Bayern besteht dabei örtlich noch die Gefahr von Glatteisbildung. Im Allgäu und in Oberschwaben lockern die Wolken dagegen auf mit der Gefahr von gefrierender Nässe. Die Temperaturen gehen in der Nordhälfte nur auf 10 bis 6 Grad und im Süden auf 5 bis 2 Grad zurück. Südlich der Donau gibt es bei größeren Auflockerungen leichten Frost. Der Wind weht im Süden schwach, in der Nordhälfte aber mäßig bis frisch aus westlichen Richtungen.

Milde Luft kommt bis nach Südosten voran

Am Freitag ist es von Südbaden bis nach Mittelfranken und in Oberbayern meist trocken und im Allgäu setzt sich für einige Stunden die Sonne durch. Sonst ist es meist dicht bewölkt oder trüb und es kann zeitweise leicht regnen oder nieseln. Von der Ostsee bis nach Nordfriesland bleibt es meist trocken und ab dem späten Nachmittag reißen die lange Zeit dichten Wolken im nördlichen Schleswig-Holstein auf. Auch im Südosten setzt sich die deutlich mildere Luft durch. Die Höchsttemperaturen liegen meist zwischen 7 und 12, örtlich sogar nahe 14 Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch aus West, ganz im Süden ist er schwach.

In der Nacht auf Samstag an den Küsten Sturmböen. Am Wochenende im Westen kaum Schauer, am Sonntag auch im Südwesten meist trocken. Sonst wechselnd bis stark bewölkt und zeitweise Schauer, auf 800 bis 500 Meter sinkende Schneefallgrenze, ganz im Osten am Sonntag auch Graupelschauer bis ins Flachland. Etwas zurückgehende Temperaturen, am Sonntag um 3 Grad im Vogtland und 8 bis 10 Grad am Rhein. Montag im Süden meist trocken mit etwas Sonne, in der Nordhälfte gebietsweise Regen. 3 Grad an der Oder, 10 Grad am Niederrhein.

Quelle: meteomedia ag


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