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Die Kältekeule schlägt zu

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21.01.2013, 17:57 Uhr

Die Kältekeule schlägt zu

Am Mittwoch beruhigt sich die Lage an der Winterwetterfront - doch trotz nachlassender Schneefälle bleibt es überall glatt auf den Straßen und Wegen. In der großen Nordosthälfte herrscht weiter Dauerfrost, "und vor allem in den Nächten wird es bitterkalt", sagt Andreas Wagner von der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info. Doch aufgepasst: In der zweiten Wochenhälfte erreicht uns ein erneuter Schwall polarer Kaltluft.

Der Schneefall lässt nach - aber die Straßen bleiben spiegelglatt (Quelle: dpa)

Der Schneefall lässt nach - aber die Straßen bleiben spiegelglatt (Quelle: dpa)

Am Dienstag hat sich das Winterwetter erst Mal ausgetobt. Allerdings liegen noch Reste der Niederschlagsgebiete über dem Land. "Die Luft ist feucht", so Wagner.

Schneefälle lassen nach

Im Norden und in der Südwesthälfte schneit es hier und da noch ein wenig, und manchmal mischt sich im Süden etwas Regen unter die Flocken. Ab 400 Metern fällt aber durchweg Schnee.

Im Vergleich zum leichten bis mäßigen Dauerfrost in der Nordosthälfte ist es in Richtung der Südwesthälfte etwas weniger kalt: Von Nordrhein-Westfalen über Hessen bis in Teile Bayerns und am Oberrhein erreichen die Temperaturen tagsüber für zwei, drei Stunden mal den Plusbereich.

Achtung: Extreme Straßenglätte

"Wenn es dunkel wird, gefriert der Schneematsch aber sofort wieder", prophezeit Wagner. Und ab 100 bis 200 Metern Höhe dominiert sowieso weiter Dauerfrost. Teils extreme Straßenglätte droht also auch ohne neue Schneefälle, warnt Wagner.

Am Mittwoch setzt sich ein Hoch aus Skandinavien fast überall im Land durch. "Für die meisten wird das ein trockener und kalter Wintertag", sagte Wagner. Allerdings: Die Wolken sind noch in der Überzahl, und die Sonne kann sich nur sporadische durchsetzen. Allein am Alpenrand erwartet die Wintersportler strahlender Sonnenschein.

Immer kälter und kälter

Insgesamt gehen die Temperaturen ein Stück zurück. Im äußersten Nordosten knackt es bei bis zu minus zehn Grad auch am Tag. In der Mitte sinken die Werte auf minus drei bis minus fünf Grad. Nur am Rhein sind null bis plus ein Grad drin.

In der Nacht zum Donnerstag zapfen wir einen Pool russischer Kaltluft an: Strenger Frost breitet sich vom Osten in die Mitte Deutschlands aus.

Zweistellige Minustemperaturen erwartet neben dem Osten auch Hessen und Nordrhein-Westfalen. "Wo es aufklart, geht es auf bis zu minus 15 Grad runter", sagt Wagner; im Westen und Südwesten immerhin auf minus fünf bis minus acht Grad.

Dauerfrost im ganzen Land

Auch am Tag reißt der Zustrom der klirrend kalten Luft aus dem Osten nicht ab, und im ganzen Land breitet sich Dauerforst aus: Verbreitet pendelt das Quecksilber zwischen minus zwei und minus acht Grad, im Osten sind es erneut bis zu minus zehn.

Und wie geht's weiter? "Der Trend für Freitag sagt: Es wird noch kälter", sagt Wagner. Dazu bricht der Wolkenhimmel endlich auf, und die Sonne kommt raus. "Weite Landesteile kommen in den Genuss von Sonnenschein", so der Wetterexperte.

Kältegipfel

Der Frosthöhepunkt wird aus heutiger Sicht in der Nacht zum Freitag erreicht - mit verbreitet minus acht bis minus zwölf Grad. "Deutschland wird wirklich mit Kaltluft geflutet", sagt Wagner.

Das Eis trägt nicht

Der Meteorologe warnt aber ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen. "Das ist noch überall viel zu früh." Tückisch ist der Schnee, der derzeit auf dem dünnen Eis liegt, und vor allem Kindern vorgaukelt, es könnte bereits tragen. "Ein tödlicher Irrglaube."

Quelle: rf, wetter.info

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