
07.02.2010, 11:53 Uhr
In La Canada Flintridge sind zahlreiche Häuser vom Schlamm begraben (Foto: AP)Während die Ostküste der USA die heftigsten Schneefälle seit Jahrzehnten erlebt hat, blieb auch die Westküstenregion nicht von Unwettern verschont. In den Bergen nordöstlich von Kalifornien tobte ein von heftigen Regenfällen begleiteter Sturm und löste zahlreiche Erdrutsche aus.
Schlammlawinen rissen Dutzende Autos mit sich fort und verwüsteten mehr als 40 Häuser. Viele Menschen waren in der Nacht zum Samstag von den Lawinen aus dem Schlaf gerissen worden und mussten mit ansehen, wie Geröll- und Erdmassen ihre Möbel auf die Straßen spülten. Verletzt wurde niemand. Mindestens 540 Häuser vor Los Angeles wurden evakuiert. In der Nacht zum Sonntag durften die meisten Bewohner wieder in ihre Häuser zurück, doch die Behörden warnten vor neuen Regenfällen.
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Die Waldbrände im Sommer hatten die Katastrophe zum Teil noch verstärkt: Die niedergebrannten Wälder in den betroffenen Bergausläufern konnten die Wassermassen von bis zu zehn Zentimeter Niederschlag binnen 24 Stunden nicht aufnehmen, die Lawinen rasten schnell in die Täler.
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Die Menschen in La Canada Flintridge beklagten, sie seien nicht rechtzeitig gewarnt worden. "Es war wie ein Donnerschlag", sagte ein Einwohner. "Ich sagte mir: 'Hoffentlich kommt der Berg nicht runter!' Aber es war der Berg." Feuerwehrchef Michael Freeman räumte ein, die Feuerwehr sei von den Ausmaßen überrascht worden. Als man die Lawinen bemerkt habe, sei es für die Betroffenen sicherer gewesen, in ihren Häusern Schutz zu suchen, als Notevakuierungen anzuordnen.
Quelle: apn
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