
Im Südosten Bayerns und in Sachsen hat es in den letzten Tagen enorm geschüttet. Auch in anderen Regionen der Osthälfte führten starke Regenfälle zu steigenden Flusspegeln. Vielerorts riefen die Behörden Hochwasseralarm aus. Derzeit klingen die Niederschläge aber ab oder gehen in höheren Regionen in Schnee über. "Ein größeres Hochwasser ist daher vorerst nicht zu befürchten", sagte Andreas Wagner von der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info.
Die Niederschlagsummen in Deutschland der letzten 36 Stunden - Stand vom 5.01.2013, 9 Uhr. (Quelle: Meteomedia)
In Aschau-Stein in den Chiemgauer Alpen registrierte die Wetterstation über 140 Liter pro Quadratmeter, im Bereich Inzell und Ruhpolding noch knapp 100 Liter. Dazu fiel am Samstag weiterer Starkregen, stellenweise bis zu zehn Liter pro Stunde.
"In Sachsen und Bayern sind die Hauptregenmengen nun aber durch", sagte Wagner am Sonntag. Dort kämen in den nächsten Tagen noch geringe Mengen Niederschlag herunter, die aber häufig als Schnee liegenbleiben. "Glück gehabt: Ein bis zwei Regengebiete mehr und die Lage wäre sehr kritisch geworden."
Hochwasser herrscht derzeit noch vornehmlich am Alpenrand, weniger intensiv im Bayerischen Wald, im Oberpfälzer Wald sowie aus dem Fichtelgebirge heraus. In Sachsen hat sich Hochwasser im Bereich der Alarmstufen 1 bis 2 eingestellt, an der Zwickauer Mulde wurde die Stufe 3 am Samstagvormittag überschritten.
Quelle: sr, rf, wetter.info