
13.03.2010, 11:15 Uhr
Mit allmählich steigenden Temperaturen kommen auch die ersten Schneeglöckchen aus dem Boden (Foto: dpa)Wenn wir das Wochenende und den Montag mit seinen Schnee-, Graupel- und Regenschauern überstanden haben, sind wir erstmal aus dem Gröbsten raus: "Verbreitet wird es dann deutlich trockener, und am Mittwoch gibt's fast überall frühlingshafte Temperaturen", sagte Juliane Pestel vom Wetterdienst Meteomedia gegenüber wetter.info. Doch auch wenn die trockenen Abschnitte allmählich länger werden: Ein beständiges Hoch ist über Nordeuropa nicht in Sicht, und so rechnet die Meteorologin mit unbeständigem Wetter bis zum nächsten Wochenende.
Nass, kalt und ungemütlich - so gibt sich das Wetter am Wochenende. Auch am Montag geht gar nichts ohne Regenschirm und Winterjacke: Im Nordosten wird es am Morgen nach Auflockerungen in der Nacht noch mal bitterkalt, und Schneeregenfälle machen Straßen und Wege wieder glatt. Hier liegen die Höchsttemperaturen bei vier, im Westen immerhin schon bei acht Grad.
Ein kleiner Lichtblick öffnet sich aber am Dienstag: "Von Nordwesten lockert es immer weiter auf und es wird verbreitet trockener", sagte Pestel voraus. Auch im äußersten Südwesten zeigt sich am Nachmittag mal die Sonne. Im Norden und Osten kommen die Temperaturen nicht über das Niveau vom Vortag hinaus, an Rhein und Main knacken die Tageshöchstwerte aber deutlich die Zehn-Grad-Marke.
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Ab Mittwoch "kommt der Frühling ganz langsam in die Puschen", sagte Pestel: Im Westen und Süden klettert das Quecksilber auf bis zu zwölf Grad, an Rhein und Saar sogar auf 14 Grad. Im Osten steigen die Temperaturen dagegen deutlich langsamer und erreichen nur Werte zwischen sechs und acht Grad. Die Sonne wird uns in der neuen Woche aber noch nicht verwöhnen: "Immer wieder ziehen neue Tiefausläufer über Deutschland hinweg und bringen neue Feuchtigkeit", prognostizierte Pestel. "Im Vergleich zum Wochenanfang wird es aber deutlich trockener."
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"Das wechselhafte Wetter reißt nicht richtig ab", erklärte Pestel, "aber letztendlich lässt sich der Frühling nicht aufhalten". Das gilt auch für die vereisten Landschaften an der Ostseeküste und den Inseln: "Beim Betreten der zugefrorenen Seen herrscht mittlerweile Lebensgefahr", warnte Pestel.
Probleme könnte es am Montag wieder bei der Versorgung der Insel Hiddensee geben: Aus Nordwesten weht ein frischer Wind mit Böen der Stärke Sieben über die Ostsee. "Das reicht schon aus, um das Eis auf dem Bodden in die Häfen zu drücken", meinte Wetterexpertin Pestel. Die Fähren kämen dann nicht mehr durch.
Quelle: wetter.info, rf
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