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Vom Regen zur Sonne - und in den Winter

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05.01.2013, 17:43 Uhr

Vom Regen zur Sonne - und in den Winter

Bis in die Mitte der neuen Woche dominiert noch die nasse und milde Wettervariante. Zwar zeigt sich am Dienstag im Süden auch längere Zeit die Sonne. Doch dann stellt sich das Wetter grundlegend um: Peu à peu schleicht sich das Winterwetter zurück nach Deutschland. "Erst schneit es wieder in den Bergen, am Freitag dann überall", sagte Andreas Wagner vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. Auch Dauerfrost wird ein Thema.

Enorme Regenfälle haben wie hier bei Holzkirchen in Bayern Straßen überflutet (Quelle: dpa)

Enorme Regenfälle haben wie hier bei Holzkirchen in Bayern Straßen überflutet (Quelle: dpa)

Doch erst Mal zum Sonntag: Der nasseste Streifen erstreckt sich von Ost-Holstein über Sachsen-Anhalt bis nach Sachsen. Vor allem im Erzgebirge sind die Niederschläge kräftig. Dabei fallen oberhalb von etwa 800 Metern in deutlich kühlerer Luft Flocken. "Die Hochwassergefahr geht dann zurück, da der Schnee liegen bleibt", erklärte Wagner.

Überall trübe

Auch sonst zeigt sich der Himmel bedeckt, und verbreitet macht Sprühregen wenig Lust auf einen Sonntagsspaziergang. Trocken bleibt es womöglich in der Südwestecke - in Rheinland-Pfalz, im Saarland, am Oberrhein mit dem Rhein-Main-Gebiet und im Allgäu. "Auflockerungen sind aber auch dort eher selten", sagte Wagner.

Fast überall klettert das Quecksilber auf sehr milde acht bis zehn Grad. An der Oder und in Bayern ist es mit fünf bis acht Grad etwas frischer. "Erst oberhalb von 1000 Metern herrscht Dauerfrost", so der Wetterexperte.

Gesperrte Straßen im Südosten

Aber Vorsicht: In den Skigebieten im Südosten Bayern und auch im angrenzenden Österreich kommt bis zu ein Meter Neuschnee hinzu. "Schon jetzt sind viele Pässe gesperrt", sagte Wagner.

In tieferen Lagen haben Schlammlawinen und Erdrutsche Straßen unpassierbar gemacht. "Man sollte sich gut über die aktuelle Situation informieren, wenn man da hin will", rät Wagner.

Nur wenige Auflockerungen

Am Montag zeigt sich in den trockenen Regionen im Südwesten hier und da die Sonne. "Auch über Rügen lockert es mal auf", prophezeite Wagner. In Nordrhein-Westfalen fällt nach wie vor etwas Sprühregen, und von Sachsen-Anhalt bis ins Erzgebirge muss man längere Zeit mit Regen rechnen.

Oberhalb von 500 Metern schneit es wieder im Erzgebirge und Bayerischen Wald. Im Osten dreht der Wind auf Südost, und mit den Temperaturen geht es langsam weiter runter: Dort sind drei Grad das Höchste der Gefühle. Im Westen ist es mit sieben bis zehn Grad weiter mild.

Im Süden kommt die Sonne raus

Am Dienstag erreicht ein Hoch Süddeutschland. Trockenes und gebietsweise sogar sonniges Wetter sind die Folge. Dazu werden noch Mal sieben bis neun Grad erreicht.

In Flusstälern und der Bodenseeregion könnte aber Nebel oder Hochnebel für einen trüben Eindruck sorgen. Auch die gesamte Nordhälfte ist wolkenverhangen und zweitweise fällt etwas Regen, oberhalb von 700 Metern Schnee.

Wetterumstellung beginnt

"Mittwoch tut sich dann was beim Wetter", sagte Wagner: In Süddeutschland beginnt der Tag teils noch sonnig, doch von Nordwesten überquert eine Kaltfront das Land. Am Abend erreicht die kühlere Luft auch den Osten und im Süden Baden-Württemberg. Oberhalb von 500 Metern fällt durchweg Schnee.

Die Temperaturen gehen allgemein leicht zurück auf fünf bis acht Grad, ab bereits 800 Metern herrscht Dauerfrost.

Winterliche Straßenverhältnisse

Donnerstag setzt sich das Winterwetter mit Dauerfrost in den Bergen fest. "Schnee gibt's aber überall", sagte Wagner, "auch im Flachland". Aber besonders im Sauerland, in der Eifel und im Hessischen Bergland rechnet Wagner mit vielen Zentimetern Neuschnee.

Selbst im Norddeutschen Flachland muss man sich ab dem Abend bei leichtem Frost mit Schnee- oder Graupelschauern auf winterliche Straßenverhältnisse einstellen.

Neuer Schwall Kaltluft

Freitag sorgt ein neuer Schwall kalter Luft für weiter sinkende Temperaturen, Schneeschauer machen die Straßen glatt - nur in größeren Städten taut es eventuell wieder ab. Das übrige Land dürfte dann flächendeckend zumindest angezuckert sein. In den Bergen wächst die Schneedecke dagegen rasch an.

Die Dauerfrostgrenze sinkt auf 200 Meter, der komplette Süden friert dann ein. "Das ist nur die Rückkehr zu Januar-Normalität", erklärte Wagner. Am kommenden Wochenende hat der Dauerfrost auch die mildesten Ecken Deutschlands erfasst.

Aufatmen in den Skigebieten

Und wie lange hält das Winterwetter dieses Mal durch? "In den Mittelgebirgen bleibt es auf absehbare Zeit dabei", sagte Wagner. "Die Skilifte in den Wintersportgebieten gehen in den Dauerbetrieb."

Über dem Nordosten Europas baut sich derzeit ein riesiges Kältereservoir auf. "Wenn wir das anzapfen können, steht uns ein längerer winterlicher Abschnitt im ganzen Land bevor", prophezeit Wagner.

Quelle: rf, wetter.info

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