
07.11.2012, 14:55 Uhr | AFP
Es ist kein Zufall, dass Hurrikane im Nordatlantik und in der Karibik meist zwischen Juli und Oktober auftreten, denn warme Meere sind die Voraussetzung für ihre Entstehung.
Wenn das Wasser mindestens 26,6 Grad warm ist, die Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre hoch ist und ein tropisches Tief dazu kommt, sind dies die Zutaten für einen schweren Wirbelsturm.
Er entsteht durch das Aufströmen der warmen Luft über dem Meer in die deutlich kältere Atmosphäre. In der Folge beschleunigt sich spiralförmig der Austausch der Luftmassen. Es bilden sich Wolken und Gewitter. Erreichen die Winde des Wirbelsturms 120 Stundenkilometer, spricht man von einem Hurrikan. Seine Stärke wird auf der fünf-stufigen Saffir-Simpson-Skala gemessen. Im Zentrum, dem Auge des Sturms, ist es nahezu still.
Der Name leitet sich aus dem indianischen Wort "Hunraken" (Sturmgott) ab. Hurrikane können einen Durchmesser von mehreren hundert Kilometern erreichen. Ihre potenzielle Zerstörungskraft wird auf das Zehnfache der Atombombe auf Hiroshima geschätzt. Erst wenn ein Hurrikan auf Land oder kältere Wasseroberflächen trifft, löst er sich auf.
Quelle: AFP
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