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Am Sonntag wird's endlich milder

09.02.2012, 17:18 Uhr

Wetter: Für einige Regionen ist am Sonntag Tauwetter angesagt  (Quelle: dapd)

Für einige Regionen ist am Sonntag Tauwetter angesagt (Quelle: dapd)

Nach den klirrendkalten Tagen könnte sich am Sonntag allmählich eine Wetteränderung einstellen: Das Kältehoch schwächt sich ab und zieht sich nach Süden bis Südwesten zurück. Dadurch kann ein atlantischer Tiefausläufer mit milderer Nordseeluft von Nordwesten her nach Deutschland eindringen. Langsam klettern die Temperaturen wieder und erreichen am Montag bis zu plus fünf Grad.

Zunächst bringt das Tief erst einmal neue Niederschläge, "besonders der Norden muss aufpassen", warnt Rainer Buchhop vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. Von der Küste bis zu den Mittelgebirgen fällt eine Mischung aus Schnee und Regen. Auf den frostigen Böden kann sich dann erneut Glatteis bilden.

Im Süden Deutschlands kommt das Tief am Sonntag wohl noch nicht an. "Dort bleibt es richtig schön sonnig", so der Meteorologe.

Am Montag deutliche Plusgrade

Am Montag stellt sich die Wetterlage dann deutlich um. Feuchte Luft von der Nordsee strömt nach Deutschland und sorgt für milde Temperaturen. "Im Nordwesten können plus vier bis plus fünf Grad erreicht werden", so Buchhop. Im Südosten dagegen hält sich die Kälte noch eine Weile. Tief im Süden Deutschlands kann es sogar noch einmal schneien.

Momentan ist schwer vorherzusagen, wie sich das Tief weiterverlagert. Sollte es weiter nach Polen ziehen, käme Mitte nächster Woche wohl die Kälte zurück. Aber darauf will sich der Wetterexperte zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht festlegen. "Das wird noch spannend", so Buchhop.

Bis Samstag bleibt's noch kalt

Am Freitag sind an der Ostsee noch einzelne Schneeschauer möglich. In den übrigen Landesteilen kommt häufig die Sonne durch und es bleibt weitgehend niederschlagsfrei. Im Erzgebirge, im Thüringer Wald sowie am Alpenrand, im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb klettern die Höchstwerte nicht über -13 bis minus acht Grad. An den Küsten sowie an Ems und Niederrhein steigen die Temperaturen immerhin bis minus zwei Grad an.

Die Nacht zum Samstag wird erneut bitterkalt: In der Südosthälfte sinkt das Quecksilber auf -15 bis -20 Grad, stellenweise kann es sogar bis zu frostige -25 Grad kalt werden.

Am Samstag ist das kleine Tief dann schon Richtung Polen abgezogen. Lediglich am Alpenrand und an der Ostsee kann es vereinzelt noch ein wenig schneien. Sonst ist es vielfach sonnig. Die Temperaturen sind etwas milder als am Freitag, so werden am Alpenrand minus zehn bis minus sieben, an der Nordsee sogar bis zu plus zwei Grad erreicht. Am Sonntag kommt dann der Wetterwechsel.

Quelle: uwe , wetter.info

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