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Wetter: Mehrere Kältetote in Polen, Kroatien und Serbien

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10.12.2012, 15:09 Uhr

Mehrere Kältetote in Polen, Kroatien und Serbien

Tödliche Eiseskälte hat Osteuropa derzeit im Griff. In Polen starben seit Freitag drei Menschen. In Kroatien kamen vier Menschen ums Leben. In Serbien erfror ein alter Mann in seinem Haus.

Wetter: In Kroatien legten starke Schneefälle den Verkehr lahm (Quelle: dpa)

In Kroatien legten starke Schneefälle den Verkehr lahm (Quelle: dpa)

In Polen lagen die Temperaturen in einigen Regionen bei 15 Grad unter Null. Im Zentrum und im Osten des Landes erfroren insgesamt drei Männer im Alter zwischen 35 und 87 Jahren in der Nähe ihrer Wohnungen, teilte die Polizei mit.

Bereits im Oktober waren bei einem frühen Wintereinbruch in Polen 14 Menschen gestorben. Im vergangenen Winter hatte das Land rund 200 Kältetote registriert. Häufig handelt es sich bei den Opfern um betrunkene Obdachlose.

Verkehrschaos in Kroatien

In Kroatien starben vier Menschen durch die Kälte, teilten die Behörden mit. Der Verkehr brach vielerorts zusammen, der Flughafen von Zagreb war stundenlang geschlossen.

Auf der Autobahn von Belgrad Richtung ungarischer Grenze steckten viele Autofahrer rund vier Stunden fest, nachdem ein halber Meter Schnee gefallen war. Schneestürme wurden auch aus Slowenien und Bosnien gemeldet.

Man erfriert zu Hause

In der nordserbischen Stadt Novi Sad erfror ein etwa 60-jähriger Mann in seinem Haus, wie die Nachrichtenagentur Tanjug unter Berufung auf die Polizei meldete. Die Todesursache sei durch eine Autopsie ermittelt worden. Seit Samstagmorgen schneite es in Serbien ununterbrochen. Es kam zu starken Verkehrsbehinderungen.

Auch das Nachbarland Kroatien erlebte heftigen Schneefall. In der Hauptstadt Zagreb lag das weiße Nass stellenweise 40 Zentimeter hoch. Viele Straßenbahnen und Busse konnten nicht fahren. Der Flughafen von Zagreb wurde für acht Stunden geschlossen. Für Sonntag rechneten die Meteorologen mit weiterem Schneefall.

Kälte auch in Nordgriechenland

Die Kältewelle erreichte inzwischen auch den Norden Griechenlands. In der Region der Kleinstadt Florina herrschten am Montagmorgen Temperaturen von minus fünf bis minus sieben Grad. Zahlreiche Straßen waren nur mit Schneeketten befahrbar. Das teilte das Nationale Wetteramt mit. In Athen schien dagegen die Sonne bei etwa elf Grad. Auf Kreta wurden Temperaturen um 14 Grad gemessen.

Wegen der vereisten Straßen blieben am Montag die Schulen in Florina geschlossen. Die kommenden zwei Tage werde dort Dauerfrost herrschen, hieß es. In der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki kam es zu einem Verkehrschaos. Wegen Eisregens ereigneten sich mehrere Unfälle, wie die Polizei mitteilte.

Quelle: AFP

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