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Klirrende Kälte im Anmarsch

27.01.2012, 11:10 Uhr

Die Scheiben von Eis zu befreien wird bei den frostigen Temperaturen der nächsten Woche sicher nicht aus bleiben (Quelle: dpa)

Die Scheiben von Eis zu befreien wird bei den frostigen Temperaturen der nächsten Woche sicher nicht aus bleiben (Quelle: dpa)

Während das Wochenende noch ungemütlich nass wird, muss man sich ab Montag auf frostige Temperaturen einstellen. "Die klirrende Kälte kommt", bestätigt Rainer Buchhop vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. Die kalte Luft aus dem Osten setzt sich nach und nach durch, und verdrängt die Regenwolken aus dem Land.

Einen Vorgeschmack bekam der Norden Deutschlands schon am Freitag: Schneefall und glatte Straßen führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Im Raum Hamburg und in Schleswig-Holstein ereigneten sich nach Angaben der Polizei zahlreiche Verkehrsunfälle.

Während sich die Autofahrer auf die widrigen Verkehrsbedingungen einstellen mussten, rechnen die Betreiber von Skipisten im Harz für das Wochenende mit einem Ansturm an Wintersportlern. Die Hamburger Polizei musste zu 116 Unfällen ausrücken, wie ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale sagte. Dabei sei es überwiegend bei Blechschäden geblieben.

Dauerfrost und bis zu minus zehn Grad

Richtig kalt wird es in der kommenden Woche: Der Montag bleibt dabei überwiegend trocken, nur im Westen und Südwesten kann es noch vereinzelt Schneeschauer geben. Die Temperaturen gehen aber noch weiter zurück. So herrscht im Nord-Osten Dauerfrost bei maximal minus zwei Grad, am Oberrhein können noch bis zu drei Grad drin sein. "Vielerorts liegen die Höchstwerte aber um die Null Grad", so der Wetterexperte.

In der Nacht auf Dienstag schlägt dann die klirrende Kälte voll zu. "Im Osten kann es sogar strengen Frost geben", warnt Buchhop. Strenger Frost herrscht bei Temperaturen von minus zehn Grad und kälter. "Die Nächte danach können sogar noch kälter werden", so der Wetterexperte weiter.

Handschuhe und Mütze immer dabei

Die Kälte der Nacht setzt sich auch tagsüber fort. Zwar ist es sonnig und trocken, aber in vielen Regionen herrscht auch am Tag Dauerfrost. "Mit ein bisschen Wind kommt einem das dann gleich eisig vor", warnt der Meteorologe. "Man sollte sich mit Mütze, Handschuhen und Schal dick einpacken."

Die Höchstwerte liegen am Nachmittag bei maximal minus drei Grad in der Nähe von Berlin, und plus zwei Grad am Rhein. Doch Buchhop kündigt an: "In den Tagen danach wird es auch tagsüber noch kälter werden."

Kalte Luft auf dem Weg nach Deutschland

Am heutigen Samstag wird es verbreitet trockener, nur im Süden bis in den Osten Bayerns kann es schneien, und auch im Nordseeumfeld und nähe Benelux können lokale Schauer, Schnee und Graupel herunterkommen. "Der Osten ist am Samstag schon deutlich kälter als der Westen", erklärt Buchhop. Damit schwanken die Temperaturen zwischen minus drei Grad im Osten bis sechs Grad am Rhein.

"Dann macht sich die kalte Luft auf den Weg nach Deutschland", so der Meteorologe weiter. Im Norden und Nordosten bleibt es am Sonntag verbreitet trocken, vereinzelt fällt noch ein bisschen Regen oder Schnee. Mit dem aufkommenden Ostwind wird der Regen aber dann langsam aus Deutschland verdrängt. "Damit gehen auch in der Westhälfte die Temperaturen zurück", sagt Buchhop. Am Sonntag zeigt das Thermometer verbreitet drei Grad an.

Quelle: hs , wetter.info


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