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Wetter: Tiefausläufer wirbelt Nebel im Westen durcheinander

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20.11.2012, 12:09 Uhr

Tiefausläufer wirbelt Nebel im Westen durcheinander

"Wenig Abwechslung beim Wetter momentan", stellt Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info fest. Immerhin: Am späten Mittwochnachmittag erreicht ein schwacher Tiefausläufer den äußersten Westen Deutschlands und wirbelt die zähe Nebelsuppe ein wenig durcheinander. Doch gegen das wetterbestimmende Hoch über Russland kann auch er kaum etwas ausrichten. Vielerorts bleibt es trüb und feucht.

Wetter: Stellenweise kommt die Sonne durch den Nebel - Morgenstimmung auf einer Weide bei Hannover (Quelle: dapd)

Stellenweise kommt die Sonne durch den Nebel: Morgenstimmung auf einer Weide bei Hannover (Quelle: dapd)

Im Vorfeld der Front löst sich am Mittwochvormittag zunächst der Nebel auf. Dann wird es von Nordrhein-Westfalen bis ins südliche und westliche Niedersachsen sonnig. Am späten Nachmittag kommen dann von den Beneluxstatten die ersten dichten Wolkenfelder und schieben sich in die Regionen westlich des Rheins. Dort kann es dann am Abend etwas Sprühregen geben. Doch schon im Laufe der Nacht löst sich die Front des Tiefausläufers wieder auf und die Niederschläge lassen nach.

Viel Nebel, aber auch Sonne

Abgesehen von diesem kleinen Tief ändert sich wenig: Von Schleswig-Holstein über Mecklenburg-Vorpommern bis ins nördliche Brandenburg halten sich weiterhin zähe Hochnebelfelder und es bleibt den ganzen Tag trüb. Auch in weiten Teilen Bayerns dürfte es am Mittwoch neblig bleiben.

In den übrigen Landesteilen kommt nach Auflösung der Hochnebelfelder die Sonne raus. Auch in den Bergen, oberhalb von 800 Metern, wird man mit Sonnenschein verwöhnt.

Die Temperaturen sind - wie in den Vortagen - entsprechend unterschiedlich verteilt: Im Flachland werden bei Nebel kaum mehr als null Grad erreicht, ansonsten liegen die Höchstwerte bei sechs bis neun Grad. In sonnigen Abschnitten und auf den Bergen dagegen darf man sich über milde zwölf bis dreizehn Grad freuen.

Neue feuchte Luftmassen

Zwar löst sich der schwache Tiefausläufer im Laufe der Nacht zu Donnerstag bereits wieder auf. Aber durch die Front sind neue feuchte Luftmassen nach Deutschland gelangt. Das bedeutet, dass in Verbindung mit der derzeitigen Inversionswetterlage der Nebel bzw. die Hochnebelfelder keineswegs abnehmen.

Im Nordwesten legt am Donnerstag der Wind etwas zu. Dadurch kann der Nebel in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein stellenweise weggeblasen werden, so Ruhnau. "Dort wird es zum Nachmittag hin ziemlich sonnig."

Nebeldecke mit Lücken

Im übrigen Deutschland wird es wohl tendenziell trüb, sagt der Meteorologe. Aber immerhin: Die Nebeldecke ist am Donnerstag nicht so gleichmäßig und dicht wie in den letzten Tagen; es kann immer wieder auch Lücken geben.

Die Temperaturen bleiben wie gehabt, sagt der Wetterexperte. Wo die Sonne durchkommt, wie etwa im Westen und Nordwesten, kann es mit zehn bis zwölf Grad sehr mild werden. In Nebelzonen dagegen steigen die Wert teils kaum über null Grad.

Am Freitag freundliches Wetter

Der Nordwesten hat auch am Freitag weiter Glück mit der Sonne: Dort wird es wohl am freundlichsten, sagt Ruhnau. Aber auch in den übrigen Landesteilen setzt sich die Sonne häufiger durch und es gibt zahlreiche sonnige Abschnitte. Lediglich in Fluss- und Mittelgebirgstälern kann sich der Nebel den ganzen Tag über zäh halten.

Die Temperaturen liegen in sonnigen Abschnitten erneut bei zehn bis zwölf Grad, unter Hochnebelfeldern bei sechs bis neun Grad. In Regionen, in denen dauerhaft Nebel herrscht, wird es deutlich kühler.

Sonne-Wolken-Mix am Wochenende

Am Freitagabend erreicht dann ein neuer schwacher Tiefausläufer den Nordwesten. Von der Nordsee und den Niederlanden kommen dichte Wolken nach Deutschland, aber es bleibt wohl trocken, so der Wetterexperte. Am Wochenende kann das Tief hier und da ein bisschen Regen bringen, vor allem im Westen sollte man einen Schirm im Gepäck haben.

Sonst gibt es bei vielen Wolken auch einige Lücken, durch die immer wieder einmal die Sonne scheinen kann. Die Temperaturen gehen am Wochenende - der Jahreszeit entsprechend - wieder etwas zurück.

Quelle: meteomedia ag, uwe

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