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Wetter: Viel Regen und der Wind dreht auf

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02.02.2013, 13:15 Uhr

Viel Regen und der Wind dreht auf

Nach einem nasskalten Samstag mit viel Regen, Schnee und Graupel lässt am Sonntag ein neues Sturmtief die Temperaturen wieder steigen. Auch Hochwasser ist an diesem Wochenende wieder ein Thema. Und die neue Woche startet dann nass, wolkenreich, mild und sehr windig.

Wechselhaftes Wetter in Deutschland (Quelle: dpa)

Hochwasser - wie hier in Rotenburg an der Fulda - wird in der kommenden Woche ein Thema bleiben (Quelle: dpa)

Deutschlandweit steigen die Pegel der Flüsse und Bäche. Vor allem in Baden-Württemberg hat sich stellenweise starkes Hochwasser entwickelt, so Andreas Wagner von der Meteomedia Unwetterzentrale.

Am Neckar ruht die Schifffahrt, da der Fluss sehr schnell ansteigt. Auch am Rhein steigen die Pegel. Köln hat am Samstagmorgen das Überschreiten der Sechs-Meter-Marke gemeldet - das ist ein Anstieg von rund 3,5 Metern seit Beginn der Woche. Streckenweise könnte auch hier die Schifffahrt eingestellt werden. Bis Mitte kommender Woche werde das Rheinniveau bei Köln dort voraussichtlich auf 8 bis 8,5 Meter steigen, prognostizierte Wagner.

Auch in Bayern herrsche vielfach Hochwasser, aber in moderatem Ausmaße. Die Elbe hat in Dresden mit 5,06 Metern den Richtwert der Alarmstufe 2 überschritten. Zum Vergleich: Beim Elbehochwasser wurde ein Rekordwert von 9, 4 Metern gemessen. Angesichts dessen ist die Lage hier durchaus entspannt.

An der Mosel kann ebenfalls streckenweise für kurze Zeit die Schifffahrt eingestellt werden - bei noch leicht steigenden Wasserständen. Wegen gesättigter Böden und hoher Ausgangswasserstände wird Hochwasser auch weit in die kommende Woche hinein in ganz Deutschland ein Thema bleiben.

Nasser, windiger Sonntag

Zur Vorhersage: Am Sonntag sorgt ein schwaches Zwischenhoch kurzzeitig für Wetterberuhigung. Nur an den Alpen und gebietsweise in den Mittelgebirgen schneit es zunächst noch weiter. Von Schleswig-Holstein bis in den Harz scheint häufig die Sonne, sonst gibt es verbreitet viele Wolken und Nässe. Dazu weht ein nicht sehr kräftiger Wind aus Nordwest, im Norden wird es deutlich windiger.

Am Nachmittag erreicht ein neues Sturmtief das Land, und dichte Wolken breiten sich mit kräftigem Wind und Niederschlägen über die gesamte Nordwesthälfte aus. Anfangs fällt noch Schnee, doch mit der Front strömt wieder mildere Luft zu uns, und die Flocken gehen rasch in Regen über. Im Süden und Osten liegen die Höchstwerte knapp über der Null-Grad-Grenze, im Westen wird es mit sechs bis sieben Grad deutlich milder.

Trüber Wochenbeginn

Der Trend ist - unbeständig. Am Montag macht sich ein riesiges Niederschlagsgebiet im ganzen Land breit. Erst im Norden und Westen, dann Stück für Stück auch im Osten und Süden setzt sich mildere Luft durch. In der Westhälfte pendelt das Quecksilber zwischen acht und zehn Grad. Im Nordosten werden nur plus drei Grad erreicht und im Süden vier bis fünf.

Im Bayerischen Wald wird es voraussichtlich weiter schneien, ansonsten zeigt sich das Wetter verbreitet nass, wolkenreich und sehr windig. In freien Hochlagen sind Sturmböen, auf exponierten Gipfeln schwere Sturmböen möglich. Örtlich sind Sturmböen bis ins Tiefland nicht ausgeschlossen.

Am Dienstag heißt es wieder wärmer Anziehen. Vom Norden her kommt wieder kältere Luft nach Deutschland und breitet sich nach Süden hin aus. Die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf - im Süden auf etwa 400 bis 500 Meter, im Schwarzwald und an den Alpen liegt sie bei rund 1000 Metern.

Erneut sind Schneeregen, Schnee und Graupel möglich - bei mäßigem bis starkem Wind. Gebietsweise kann es dann wieder Sturmböen geben, in den Mittelgebirgen sogar örtlich schwere Sturmböen. Auch am Mittwoch setzt sich dieses ungemütliche, wechselhafte Wetter fort.

Quelle: wetter.info, cra

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