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Wetter: Woche bringt leichte Milderung

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26.02.2013, 09:37 Uhr

Woche bringt leichte Milderung

Nach den teils heftigen Schneefällen der letzten Tage dürfte sich die Wetterlage in den kommenden Tagen wohl etwas beruhigen. "Leichte Plusgrade und keine größeren Niederschläge" erwartet Andreas Wagner von der Meteomedia Unwetterzentrale für diese Woche. Doch nicht zu früh gefreut: Bereits am nächsten Wochenende kommt eine neue Kaltfront zu uns.

Wetter: In dieser Woche wird's grau und neblig, aber immerhin bleibt es weitgehend trocken (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In dieser Woche wird's grau und neblig, aber immerhin bleibt es weitgehend trocken (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nach wie vor wird unser Wetter von einem Tief über Südeuropa bestimmt. "Das hält sich zäh", so Wagner. Aber langsam durchmischen sich die Luftmassen über Deutschland ein wenig, und es wird allmählich etwas milder.

Weiterhin Glättegefahr im Süden

Am Dienstag steigen die Temperaturen in der Nordhälfte auf null bis plus ein Grad, im Süden kann es mit minus ein bis minus sechs Grad zunächst noch ziemlich frostig bleiben. Da viele Böden noch sehr kalt sind, müssen Autofahrer stellenweise mit gefrierender Nässe rechnen, warnt der Wetterexperte. Besonders in den Abendstunden können Schnee und Schneematsch die Straßen in gefährliche Rutschbahnen verwandeln.

Durch eine östliche Strömung kommen viele Wolken nach Deutschland, die zweitweise für leichte Niederschläge sorgen können. In einem Streifen quer über Deutschland wird es zwar stark bewölkt oder neblig sein, doch abgesehen von ein wenig lokalem Sprühregen, wird es wohl trocken bleiben.

Grau mit winzigem Lichtblick im Norden

Lediglich auf der windabgewandten Südost-Seite der Mittelgebirge besteht die Chance, dass die dichte Wolkendecke gelegentlich mal aufreißt und man ein paar Sonnenstrahlen abbekommt.

Am Nachmittag ziehen dann dichtere Wolkenfelder auch nach Süden und bringen Niederschläge in Bayern. "Entlang und südlich der Donau wird es wohl ein nasskalter Tag", sagt der Meteorologe. Südlich der Alb fällt Schnee, südlich der Donau voraussichtlich eher Schneeregen und Regen.

Bis zu sechs Grad möglich

Am Mittwoch bleibt es grau, neblig und weitgehend trocken. Einen kleinen Lichtblick gibt es im äußersten Norden: In die Gebiete nordöstlich der Elbe schaufelt der Wind aus Nordost etwas trockenere Luft, dadurch kann es dort teilweise auch mal aufheitern und es besteht erneut eine winzige Chance auf ein paar Sonnenstrahlen.

In der Mitte und dem Süden kann es gebietsweise etwas regnen, die Schneefallgrenze liegt bei rund 1000 Metern.

Die Temperaturen steigen leicht an: Im Norden und Süden dürften die Höchstwerte bei etwa zwei Grad liegen, in der Mitte - wenn der Hochnebel aufbricht und sich für einige Momente die Sonne durchsetzen kann - sogar bei vier bis sechs Grad. "Das ist dann aber das Höchste der Gefühle", so Wagner.

Nachts sollte man weiterhin aufpassen: Bei klarem Himmel kann es weiterhin leichten Frost geben - und durch gefrierende Nässe kann es stellenweise gefährlich glatt werden.

Hoch über Grönland

Am Donnerstag geht voraussichtlich dem Tief über Italien allmählich die Puste aus - und damit nimmt der Hochdruckeinfluss zu. Doch eine präzise Vorhersage ist schwierig, da sich die Wettermodelle teilweise widersprechen. Wagner rechnet jedoch damit, dass sich die Sonne mehr und mehr gegen den Hochnebel durchsetzen kann. In Süddeutschland werden sich die Nebelfelder vermutlich noch am längsten halten.

Es bleibt trocken und die Temperaturen steigen auf vier bis sechs Grad, bei Sonnenschein sind stellenweise sogar maximal sieben bis acht Grad drin.

Kalte Luft im Anmarsch

Am Freitag bringt ein Hoch über Grönland mit nördlicher Strömung dann kältere Luft vom Nordpolarmeer zu uns. Diese trockene Luft ermöglicht etwas Sonnenschein in der Nordosthälfte Deutschlands. In den übrigen Landesteilen halten sich noch dichte Wolken, aus denen erneut Schnee oder Schneeregen fallen kann.

An den Temperaturen ändert sich am Freitag zunächst noch wenig, als Höchstwerte dürften vier bis sieben Grad erreicht werden. Allerdings ist der Wind sehr kalt; die gefühlte Temperatur ist daher deutlich tiefer. Am Wochenende erreicht die Kälte dann weite Teile Deutschlands.

Quelle: wetter.info, uwe

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