
08.06.2009, 14:17 Uhr
Mit Hochnebel bezeichnet man eine tiefliegende Stratuswolke, die sich vor allem bei winterlichen Hochdruckwetterlagen unterhalb einer Inversion (s.d.) ausbilden kann. Im Niveau der Inversionsschicht wird der vertikale Luftmassenaustausch stark unterdrückt, so dass sich die Luftschicht unterhalb der Inversion im Laufe der Zeit mehr und mehr mit Feuchtigkeit anreichern kann. Dabei wird der Taupunkt zunächst direkt unterhalb der Inversionsschicht erreicht, im weiteren Verlauf kann die Stratuswolke dann bei sehr beständigen Inversionswetterlagen bis zum Boden herunterwachsen. Ab einer ausreichenden Mächtigkeit kommt es auch zu Nieselregen oder bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu Schneegriesel aus der Stratuswolke.
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